Zusammensetzung Forschungbeirat

EUGT wird bei der Bewertung und Beurteilung von Forschungsvorschlägen sowie bei der Förderung von Forschungsvorhaben von einem Beirat aus namhaften, international bekannten Wissenschaftlern und Experten unterstützt. Der Forschungsbeirat begleitet die Forschungsvorhaben sowie die Diskussion der Ergebnisse.

Die fachliche Zusammensetzung des Beirates orientiert sich an den aktuellen Forschungsthemen, um für die jeweilige Fragestellung die bestmögliche Expertise zu erhalten. Der Forschungsbeirat ist unabhängig von EUGT und berät den Vorstand unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten. Der Forschungsbeirat steht EUGT sowie Forschungsnehmern/innen während der Projektzeit und bis zur ersten Veröffentlichung von Zwischen- und Endergebnissen beratend zur Seite und ist kein Beratungsgremium der Automobilindustrie. Der Beirat begutachtet die Anträge, sieht die Forschungsberichte kritisch durch und berät bei der Veröffentlichung der Ergebnisse in Fachzeitschriften. Darüber hinaus unterstützt der Beirat EUGT bei der Darstellung von Ergebnissen der Forschungsaktivitäten in Öffentlichkeit und Politik.

Unabhängigkeit wird gelebt

Die EUGT-Satzung und die Geschäftsordnung für den Forschungsbeirat schreiben in besonderer Weise die Unabhängigkeit fest. Beratung durch den Forschungsbeirat berücksichtigt allein fachliche und wissenschaftliche Kriterien. Die Zusammenarbeit der letzten Jahre zwischen Vorstand, Geschäftsführung und Beirat hat gezeigt, dass diese Unabhängigkeit tatsächlich gelebt wird und einen wesentlichen Beitrag zur Erfolgsbilanz von EUGT darstellt. Umgekehrt profitieren Wissenschaftler im Beirat vom engen Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie durch einen vertieften Einblick in die technischen Details und Lösungsmöglichkeiten.

Prof. Helmut Greim

Prof. Helmut Greim
Barbara Hendricks übergibt Bundesverdienstkreuz
  • Medizinstudium in Freiburg und Berlin, Promotion an der Freien Universität Berlin.
  • 1970 Habilitation in Pharmakologie und Toxikologie an der Universität Tübingen.
  • Übernahme des Instituts für Toxikologie der Gesellschaft für Strahlen- und Umweltforschung in München 1975. Von 1987 bis 2003 Leitung des Institutes für Toxikologie und Umwelthygiene an der TU München.
  • Besonderes wissenschaftliches Interesse ist die Beurteilung von Chemikalienwirkungen auf den Menschen und Ableitung von Grenzwerten für gesundheitlich unbedenkliche Belastungen. Für seine Tätigkeiten, u.a. im Sachverständigenrat für Umweltfragen, erhielt Prof. Greim 1993 das Bundesverdienstkreuz am Bande und 2008 das große Bundesverdienstkreuz.
  • Zudem wurde ihm als erstem Nicht-Amerikaner der Arnold-J.-Lehmann-Preis der amerikanischen Gesellschaft für Toxikologie verliehen. Prof. Greim ist Mitglied nationaler in internationaler Gremien und wissenschaftlicher Gesellschaften.
  • Seit Gründung der EUGT steht er dem Forschungsbeirat der EUGT vor.

Prof. Hermann Bolt

Foto: momentum
  • Studium der Medizin und Biochemie in Köln und Tübingen mit Promotionen zum Dr. med. und Dr. rer. nat., anschliessend Habilitation für Biochemische Pharmakologie, später erweitert in Pharmakologie und Toxikologie.
  • Von 1979 bis 1982 Leiter der Abteilung Toxikologie des Pharmakologischen Instituts der Universität Mainz.
  • Von 1982 bis 1997 Direktor der Abteilung Toxikologie und Arbeitsmedizin des Instituts für Arbeitsphysiologie an der Universität Dortmund.
  • Ab 1997 bis zur Emeritierung 2008 Direktor des Instituts für Arbeitsphysiologie an der Universität Dortmund.
  • Seit Gründung der EUGT ist Prof. Bolt Mitglied des EUGT Forschungsbeirats.

Prof. Rolf Merget

Foto: momentum
  • ist Leiter Kompetenz-Zentrum Medizin am IPA Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung in Bochum.
  • ist Facharzt für Arbeitsmedizin und Facharzt für Innere Medizin mit der Teilgebietsbezeichnung "Lungen und Bronchialheilkunde" und habilitierte mit dem Thema "Asthma bronchiale durch Metallsalze".
  • ist Allergologe, Umweltmediziner und besitzt die fakultative Weiterbildung "Spezielle Internistische Intensivmedizin".
  • ist seit mehr als 20 Jahren wesentlich in der medizinischen Begutachtung tätig.
  • Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Tätigkeit ist das Berufsasthma, insbesondere das Platinsalzasthma zudem beschäftigt er sich mit Atemwegserkrankungen durch Mehlstaub, Enzyme, und weitere Chemikalien sowie Silikose und chronisch obstruktive Bronchitis des Bergmannes.
  • Seit Gründung der EUGT ist Prof. Bolt Mitglied des EUGT Forschungsbeirats.

Prof. Paul Borm

Foto: privat
  • hat bereits eine 25-jährige akademische Laufbahn als Bioschemiker in Toxikologie an den Universitäten Utrecht, Maastricht und Düsseldorf (MIU) speziell in der Partikelforschung hinter sich.
  • Sein Schwerpunkt liegt auf sogenannten Biomarkerstudien von Lungenkrankheiten.
  • Heute ist er Entrepreneur in Live Science und Medizinischer Technologie. Nanoscience ist das Gebiet, das seine Geschäftsvolumen und Forschungstätigkeiten auf dem regionalen und globalen Niveau nährt.
  • 2011 hat er Nano4Imaging GmbH in Aachen gegründet, das sich auf Verbesserung der kardiovaskulären Diagnose und des Eingreifens mit MRI konzentriert.
  • Er arbeitet parallel als Professor Life Science an der Zuyd University, (Heerlen, Maastricht, Sittard/NL)
  • Seine Hauptmission ist es, den Austausch von Know-How in diesem breiten Gebiet zu fördern und die Zusammenarbeit zwischen Universitäten, Klein- und Mittelstand sowie weiteren Geschäftsinteressenten national und international zu stimulieren.
  • Prof. Bolt Mitglied des EUGT Forschungsbeirats.

Beitrag EUGT

Bis zur Gründung von EUGT gab es keine kontinuierliche Gesprächs- und Diskussionsmöglichkeit zwischen Wissenschaft und Automobilindustrie, um die Auswirkungen des Automobilverkehrs auf Mensch und Umwelt auf der Basis wissenschaftlicher und technischer Fakten zu diskutieren.

Der Forschungsbeirat der EUGT setzt sich aus namhaften Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Fachgebieten zusammen.

 

„Grundvoraussetzung für EUGT ist, dass der Forschungsbeirat wissenschaftlich absolut unabhängig ist.“

Prof. Dr. Gunter Zimmermeyer, Vorstandsvorsitzender